Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Grundsätzliches zur Psychologischen Beratung

Einleitung

Meine psychologische Beratung
ist grundsätzlich Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu zeige ich Ihnen die psychologischen Zusammenhänge Ihres Themas auf, so dass Sie Situationen, sich und andere Menschen besser verstehen.In der Entwicklungs-Hilfe gilt ein Prinzip, das sinngemäß auch für meine Arbeit gilt:

Willst Du einen Menschen für einen Tag satt machen, schenke ihm ein Brot. Willst Du ihn für sein ganzes Leben satt machen, lehre ihn Getreide anzubauen.

Eine Psychologische Beratung kann sinnvoll und ausreichend sein, wenn Sie ein aktuelles Problem haben, das Sie zwar belastet und das Sie lösen wollen, z. B. Prüfungsängste, Studien-Probleme, Mobbing, Familien- und Generations-Konflikte, Partner-Krisen usw., das aber kein seelisches Leiden ist.

Wenn sichallerdings bei einer Beratung herausstellt, dass das Problem immer wieder auftritt und daher vielleicht auf einer ernsten seelischen Störung beruht, kann eine Psychotherapie angezeigt sein.

Weiteres Ziel meiner psychologische Beratung ist, Ihnen die wechselseitigen Zusammenhänge Ihrer Situation so klar werden zu lassen, dass Sie die Klärung als Aha- oder Achso-Erlebnis erleben und dann „aus dem Bauch heraus“ handeln können. Körperlich spürbare Aha- und Achso-Erlebnisse erzeugen in uns tiefe emotionale Einsichten, die wir als unsere persönlichen Überzeugungen "wahr"-nehmen und die uns in wichtigen Entscheidungen leiten, auch wenn wir sie nicht in Worte fassen können.

Für meine psychologische Beratung gilt ein weiterer Grundsatz: Zwar beraten wir uns über die psychologischen Aspekte des Themas, das heißt aber nicht, dass ich Ihnen Ratschläge gebe (auch Ratschläge sind Schläge!). Zwar gebe ich praktische Tipps, z. B.: Notieren Sie Ihr Träume, führen Sie ein Tagebuch, schreiben Sie einen Brief usw. Nur: was Sie schreiben, entscheiden nur Sie.

Nach meiner Überzeugung muss jeder in persönlichen Angelegenheiten (die nur ihn betreffen) grundsätzlich alles, was er  tut, aus eigener Überzeugung tun und darf sich nicht vom Rat(-Schlag) anderer, auch nicht eines Psychologen, bestimmen lassen.

Im Einzelnen:

Wir analysieren Ihre Themen gemeinsam, in dem ich mir das, was Sie mir sagen, sehr genau in Einzelheiten schildern lasse. Das hat 2 wichtige Effekte:

Zum einen kann ich mich besser in Sie hineinversetzen und das, was Sie schildern, weitgehend "mit Ihren Augen sehen".

Zum anderen kann ich u. U. aus Ihren Worten etwas heraushören, was Sie zwar nicht gesagt haben, was aber eine wichtige Rolle spielt: Sie tun oder lassen etwas, weil Sie

a) noch nie darüber nachgedacht haben,
b) es für "selbstverständlich" halten,
c) glauben, das so tun / lassen zu müssen bzw. nicht tun / lassen zu dürfen,
d) etwas erreichen wollten, ohne das benannt zu haben.

Wenn ich einen "offenen Punkt" zu spüren glaube oder zu einem Punkt anderer Meinung bin, werde ich Ihnen nicht widersprechen, sondern Ihre Ansicht so lange hinterfragen, bis es bei mir oder Ihnen "geklickt" hat und Sie oder ich ein Aha- bzw. Achso-Erlebnis haben.

Diese Dialog-Technik hat angeblich der altgriechische Philosoph Sokrates entwickelt. In der Philosophie wird sie als Mäeutik (= Hebammenkunst) bezeichnet, weil sie den "mit der Lösung schwangeren" Gesprächs-Partner "niederkommen" läßt statt ihn zu belehren. Dadurch kann er nach und nach "auf die Sprünge kommen" und lernen, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen und sie sich zu beantworten.